Die richtige Auswahl der Zahlungsanbieter

Wie findet man den perfekten Zahlungsanbieter? Bei der großen Auswahl an Zahlungsdienstleistern auf dem deutschen Markt verliert man schnell mal den Überblick. Nicht ohne Grund versuchen wir Ihnen mit unserem Zahlungsanbieter Vergleich eine Übersicht zu schaffen.

Zunächst sollten Sie jedoch erkennen, dass es den perfekten Zahlungsanbieter so gar nicht gibt. Vielmehr ist es die richtige Mischung, die den kleinen aber feinen Unterschied macht. Es sollen natürlich breit gestreute Nutzergruppen angesprochen werden, weshalb die richtige Kombination der Zahlungsanbieter eine immens wichtige Rolle spielt.

Eine gute Kombination wären beispielsweise die Zahlungsmethoden Kreditkarte, Lastschrift, Klarna, PayPal und Amazon Pay. Ohne diese Vielfalt, würde man bestimmte Kundengruppen verlieren. Nicht jeder hat beispielsweise eine Kreditkarte. Würde jedoch nur diese angeboten, hätten potentiellen andere Kunden ein Problem. Um etwaige Kundenverluste zu vermeiden, ist es also wichtig, auf verschiedene Zahlungsanbieter zu setzten.

Zahlung per Ratenkauf

Natürlich gibt es noch einige Sonderfälle: Verkauft man “nicht günstige” Produkte (z.B. über 300 € Warenwert) ist es durchaus ratsam, die Ratenkauf-Option oder den elektronischen Rechnungskauf anzubieten. Diese zusätzlichen Serviceleistungen sorgen ebenfalls für ein größeres Kundenspektrum, da so auch die junge Zielgruppe angesprochen werden kann, die ohne die Ratenzahlung nicht in der Lage wäre den Kauf zu tätigen.

Es gibt wesentliche Faktoren, die unbedingt in die Auswahl der richtigen Zahlungsanbieter einfließen sollten:

Zuerst ist hier der Ruf des Anbieters bzw. die Markenbekanntheit anzuführen. Ist der Zahlungsanbieter schlecht bewertet oder genießt kein Vertrauen bei den Kunden, sollte er nicht gewählt werden. Sollten Sie jedoch einen sehr bekannten Anbieter einbinden färbt das Vertrauen des Kunden direkt auf Ihre Marke ab.

Die Popularität des Anbieters muss stets berücksichtigt werden. Ist er nicht stark verbreitet oder gänzlich unbekannt, werden sich viele Kunden dort nicht anmelden wollen. Aus diesem Grund ist es gerade am Anfang ratsam, die gängigsten Anbieter wie PayPal, Klarna oder Amazon Pay einzubinden.

Natürlich sollte aber auch die Integration des Zahlungsanbieters im Onlineshop gewährleistet sein. Im Voraus ist deshalb genau zu prüfen, ob die Zahlungsoption für das eigenen Shopsystem zur Verfügung steht.

Ein Punkt der auch nicht zu vernachlässigen ist, sind die Kosten. Man sollte aus diesem Grund im Vorhinein genaue Informationen über die Kosten einholen. Insbesondere augenscheinlich sehr günstige Anbieter erheben recht hohe Gebühren für Rückbuchungsverfahren (“Chargebacks”) oder Guthabenauszahlungen die Sie auf den ersten Blick vielleicht gar nicht beachtet haben.

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